≡ Menu

Zeittafel Friedrich der Große (1712-1786)

Friedrich der Große zählte zu den schillerndsten Monarchen Europas.

Die Zeittafel gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse seines Lebens.

Friedrich der Große

Kein König hat Preußens Geschichte derart geprägt wie Friedrich II., genannt „der Große“ (1712-1786).

Er wurde auch als „Alter Fritz“ bekannt und führte mehrere Kriege, durch die Preußen zur europäischen Großmacht aufstieg.

Gleichzeitig war er ein vehementer Vertreter eines aufgeklärten Absolutismus. Durch ihn erfolgten Reformen der Wirtschaft, der Verwaltung, des Militärs und des Rechtswesens. Außerdem wurden durch ihn Wissenschaft und Kultur massiv gefördert.

1712

24. Januar: Als Sohn von Kronprinz Friedrich Wilhelm I. und dessen Ehefrau Sophie Dorothea von Hannover erblickt Friedrich II. im Berliner Stadtschloss das Licht der Welt.

31. Januar: Bei seiner Taufe erhält der kleine Prinz den alleinigen Namen Friedrich.

1713

25. Januar: Nach dem Tod seines Vaters Friedrich I. besteigt Friedrich Wilhelm I. den preußischen Thron und geht als Soldatenkönig in die Geschichte ein.

19. April: Durch den Friedensschluss von Utrecht endet der Spanische Erbfolgekrieg.

1714

1. August: Friedrichs Großvater mütterlicherseits, Georg I., Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg, besteigt den Thron von England und regiert das Land bis 1727.

1715

1. September: Mit Ludwig XIV. stirbt einer der mächtigsten und bekanntesten Herrscher Frankreichs und Europas.

1716

Der russische Zar Peter I. erhält von Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. das Bernsteinzimmer zum Geschenk.

1717

13. Mai: Als Tochter von Kaiser Karl VI. erblickt Maria Theresia, die in späteren Jahren zur großen Rivalin Friedrichs des Großen wird, in Wien das Licht der Welt.

22. August: Die Osmanen müssen gegen Prinz Eugen von Savoyen eine entscheidende Niederlage hinnehmen und verlieren Belgrad.

1718

21. Juli: Mit dem Frieden von Passarowitz endet der sechste Türkenkrieg. Österreich erreicht damit seine größte territoriale Ausdehnung.

1720

1. Februar: Durch den Frieden von Stockholm kann Preußen Stettin, Wollin, Usedom sowie Teile Vorpommerns ins Reich eingliedern.

1728

Kronprinz Friedrich beginnt bei Johann Joachim Quantz heimlich mit Flötenunterricht. Außerdem verschärft sich das ohnehin schon gespannte Verhältnis zu seinem Vater, dem Soldatenkönig. Oft wird der junge Fritz von Friedrich Wilhelm I. körperlich und seelisch gezüchtigt. Mit seiner zunehmenden Aufsässigkeit provoziert der Kronprinz seinen Vater allerdings oft.

1729

Friedrich schließt Freundschaft mit Leutnant Hans Hermann von Katte. Der acht Jahre ältere Offizier wird enger Vertrauter des Kronprinzen.

1730

Frühjahr: Friedrich schmiedet heimlich Fluchtpläne, um sich seinem strengen Vater zu entziehen.

4./5. August: Friedrichs Versuch bei einer Reise, von Steinsfurt aus nach Frankreich und von dort aus weiter nach England zu fliehen, scheitert. Katte wird als Mitwisser verhaftet und zunächst zu lebenslanger Festungshaft verurteilt.

1. November: Auf Intervention des Königs erfolgt das Todesurteil gegen Hans Hermann von Katte.

6. November: Vor den Augen von Kronprinz Friedrich wird Katte in der Festung Küstrin wegen Verrat hingerichtet. Auch Friedrich soll zunächst der Tod ereilen. Nach Intervention von Kaiser Karl VI. und Prinz Eugen verschont Friedrich Wilhelm I. seinen Sohn jedoch und verurteilt ihn zu Festungshaft in Küstrin.

1731

Friedrich versieht seinen Dienst in der Kriegs- und Domänenkammer von Küstrin. Im November darf er wieder in die Armee eintreten.

1732

2. Februar: Auf Geheiß des Soldatenkönigs dürfen 14.000 Protestanten, die aus Salzburg vertrieben wurden, nach Preußen einwandern.

Friedrich erhält im Rang eines Obersten das Kommando über ein Infanterieregiment in Neuruppin. Als er der Heirat mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern, die er nicht liebt, zustimmt, kann er nach außen hin den Konflikt mit seinem Vater beilegen. Er wird als Kronprinz rehabilitiert.

1733

12. Juni: Auf Schloss Salzdahlum kommt es zur Heirat mit Elisabeth von Braunschweig-Bevern, der Tochter des Herzogs von Braunschweig. Die Ehe bleibt kinderlos.

Bis 1736 schließen sich die ruhigen Ruppiner Jahre an, in deren Verlauf sich Friedrich Musik und Kunst widmet.

1736

12. Februar: Heirat zwischen Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen.

Mit Erlaubnis seines Vaters zieht Friedrich II. ins Schloss Rheinsberg und residiert dort bis 1740 mit eigenem Hof. Im Mittelpunkt stehen seine Studien in Geschichte, Philosophie und Poesie. Im Jahr 1738 schreibt Friedrich seine erste Symphonie. Außerdem korrespondiert er mit dem französischen Philosophen und Schriftsteller Voltaire.

1739

Friedrich verfasst das Buch „Antimachiavell“. Es enthält einen Tugendkatalog für aufgeklärte Monarchen.

1740

31. Mai: Friedrich Wilhelm I. stirbt im Potsdamer Stadtschloss an den Folgen seiner Wassersucht. Noch am gleichen Tag wird Friedrich II. König von Preußen und Kurfürst von Brandenburg.

3. Juni: Zu den ersten Amtshandlungen des neuen Königs gehört das Folterverbot. Ausnahmen bleiben nur noch für Hochverrat und schwere Mordtaten bestehen, die jedoch 1754 ebenfalls abgeschafft werden.

20. Oktober: Nach dem Tod von Kaiser Karl VI. tritt Maria Theresia dessen Nachfolge an. Es kommt bis 1749 zum Österreichischen Erbfolgekrieg.

11. Dezember: In einem Ultimatum fordert Friedrich II. Österreich zur Abtretung der Provinz Schlesien an Preußen auf. Erst dann würde er die Pragmatische Sanktion anerkennen und die österreichische Thronfolge unterstützen.

16. Dezember: Der Erste Schlesische Krieg beginnt mit dem Einmarsch preußischer Truppen in die österreichische Provinz Schlesien, ohne dass Friedrich die Antwort Österreichs auf sein Ultimatum abwartet. Von den schlesischen Protestanten werden die Preußen als Befreier begrüßt.

1741

9. März: Die Preußen erobern Glogau.

10. April: Die preußische Armee besiegt die österreichischen Streitkräfte bei Mollwitz.

5. Juni: Preußen schließt für die Dauer von 5 Jahren ein Verteidigungsbündnis mit Frankreich.

10. August: Das schlesische Breslau wird besetzt.

9. Oktober: In Klein-Schnellendorf kommt es zwischen Preußen und Österreich zu einem Waffenstillstand, der jedoch nicht lange anhält.

26. November: Prag wird von Frankreich, Bayern und Sachsen, die mit Preußen verbündet sind, eingenommen.

Mitte Dezember: Friedrich kündigt den Waffenstillstand von Klein-Schnellendorf auf und marschiert mit seinen Truppen nach Böhmen.

26. Dezember: Die Stadt Olmütz wird von den Preußen erobert.

1742

17. Mai: Bei der Schlacht von Chotusitz (Böhmen) trägt Friedrich II. einen Sieg über die Österreicher davon.

11. Juni: Preußen und Österreich schließen nach englischer Vermittlung den Vorfrieden von Breslau.

28. Juli: Ende des Ersten Schlesischen Krieges durch den Frieden von Berlin. Dabei müssen die Österreicher große Teile Schlesiens an Preußen abtreten.

1743

27. Juni: Maria Theresia lässt ihre Truppen in Bayern einmarschieren, das unter österreichische Verwaltung fällt.

23. September: Maria Theresia schließt ein Bündnis mit Großbritannien und Sardinien-Piemont, wodurch sich Friedrich bedroht fühlt.

1744

16. August: Unter dem Befehl Friedrichs II. marschieren die preußischen Truppen mit 80.000 Mann in Böhmen, das zu Habsburg gehört, ein. Dadurch beginnt der Zweite Schlesische Krieg.

16. September: Prag ergibt sich den Preußen und die Österreicher treten den Rückzug weit ins Landesinnere an. Durch geschickte Attacken stören sie den Nachschub der Preußen.

1745

8. Januar: Zusammen mit Großbritannien, Sachsen und den Niederlanden schließt sich Österreich zu einer Quadrupelallianz zusammen, was Friedrich in Bedrängnis bringt.

13. Januar: Auf Geheiß Friedrichs II. beginnt in Potsdam der Bau von Schloss Sanssouci. Die Bauarbeiten werden 1747 abgeschlossen.

4. Juni: Nach dem Einmarsch der Österreicher in Schlesien kommt es zur Schlacht von Hohenfriedberg. Die Preußen bleiben siegreich und wehren die österreichische Offensive ab.

13. September: Franz I., der Gemahl Maria Theresias, wird durch Wahl zum römisch-deutschen Kaiser.

30. September: Bei der Schlacht bei dem böhmischen Dorf Soor gelingt den Preußen ein erneuter Sieg, der das weitere österreichische Vordringen in Richtung Berlin verhindert.

15. Dezember: Der preußische Feldherr Fürst Leopold von Dessau schlägt Sachsen und Österreicher in der Schlacht bei Kesselsdorf. Durch diesen wichtigen Sieg lässt sich der Zweite Schlesische Krieg zugunsten von Preußen entscheiden.

25. Dezember: Ende des Zweiten Schlesischen Krieges durch den Frieden von Dresden. Dabei erkennt Friedrich II. Franz I. als deutschen Kaiser an. Die preußischen Eroberungen in Schlesien werden bestätigt.

1748

18. Oktober: Durch den Frieden von Aachen endet der Österreichische Erbfolgekrieg. Die Pragmatische Sanktion wird anerkannt.

1753

23. März: Nachdem sich der französische Philosoph Voltaire drei Jahre lang in Berlin aufgehalten hat, kommt es zum Streit mit König Friedrich II., sodass der Schriftsteller die Hauptstadt verlässt.

1756

16. Januar: Preußen schließt mit Großbritannien ein Defensivbündnis.

24. März: Friedrich II. erlässt den sogenannten Kartoffelbefehl, der seinen Untertanen den positiven Wert des Nahrungsmittels begreiflich machen soll.

1. Mai: Mit dem Vertrag von Versailles sichern sich Österreich und Frankreich gegenseitigen militärischen Beistand zu.

29. August: Nach der Umkehrung der Allianzen marschiert Friedrich II. präventiv in Sachsen ein, um einem Angriff seiner Gegner Österreich, Sachsen, Frankreich, Schweden und Russland zuvorzukommen. Damit beginnt der Siebenjährige Krieg.

1. Oktober: Bei der Schlacht von Lobositz tragen Preußen und das verbündete Braunschweig einen Sieg über die Österreicher davon.

15. Oktober: Bei der Schlacht von Pirna muss Sachsen eine schwere Niederlage hinnehmen.

1757

18. Juni: Nach dem Einmarsch in Böhmen erleidet das preußische Heer bei der Schlacht bei Kolin eine Niederlage und muss sich wieder nach Sachsen zurückziehen.

28. Juni: Friedrichs geliebte Mutter Sophie Dorothea von Hannover stirbt auf Schloss Monbijou, was den König schwer trifft.

Juni bis November: Preußens Rheinländer werden von den Franzosen besetzt, die außerdem die preußischen Verbündeten schlagen und damit Friedrich von Westen her bedrohen.

September bis November: Die Österreicher bringen große Teile Schlesiens unter ihre Kontrolle.

5. November: Es kommt zur Schlacht von Roßbach, in deren Verlauf die Franzosen von Friedrichs Truppen besiegt werden.

5. Dezember: Auch bei der Schlacht von Leuthen bleibt Friedrich II. über die österreichische Hauptarmee siegreich.

1758

Die Russen marschieren in Ostpreußen ein und besetzen es.

Mai bis Juli: Belagerung von Olmütz, die jedoch scheitert, sodass die Preußen den Rückzug antreten müssen.

25. August: Friedrich gelingt es bei Zorndorf, die Russen zu schlagen.

August bis November: Nach dem Einmarsch der Österreicher in Sachsen misslingt ihnen die Eroberung Dresdens, was ihren Rückzug nach Böhmen zur Folge hat.

14. Oktober: Mit dem Tod seiner Lieblingsschwester Wilhelmine muss der Preußenkönig einen weiteren persönlichen Schicksalsschlag hinnehmen. Am gleichen Tag erleidet er außerdem eine schwere Niederlage gegen die Österreicher bei Hochkirch. Dabei findet auch Friedrichs guter Freund, der Generalfeldmarschall James Keith, den Tod.

1759

Die Franzosen führen mehrere Offensiven durch, die ihnen jedoch keinen Erfolg bringen.

12. August: Friedrich II. erleidet eine katastrophale Niederlage gegen die Österreicher und Russen bei Kunersdorf. Friedrich sieht sich dadurch zeitweise nicht mehr in der Lage, seine Armee zu führen und trägt sich mit Todesgedanken.

August/September: Weil Österreich und Russland trotz ihres klaren Sieges bei Kunersdorf ihre Offensive nicht fortsetzen und sich stattdessen zurückziehen, kommt es zum „Mirakel des Hauses Brandenburg“.

1760

15. August: Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit gegen die Österreicher gelingt Friedrich dem Großen ein Sieg bei der Schlacht von Liegnitz.

2. November: In Torgau kommt es zu einer blutigen Massenschlacht zwischen Preußen und Österreich. Dabei tragen die Preußen erneut den Sieg davon.

1761

Die Preußen halten verbissen ihre Stellungen in Schlesien gegen Österreich und Russland sowie gegen die Schweden in Pommern. Dagegen kann Frankreich kaum noch Angriffsaktionen unternehmen, weil es u. a. unter finanzieller Erschöpfung leidet.

16. Dezember: Die preußische Festung Kolberg muss sich nach langer Belagerung den Russen ergeben.

1762

5. Januar: Mit dem Tod der russischen Zarin Elisabeth tritt eine unverhoffte Wendung für Friedrich den Großen ein. So ist deren Nachfolger, ihr aus Kiel stammender Neffe Peter III., ein glühender Bewunderer des preußischen Monarchen, sodass er Russland aus dem Krieg herauszieht.

5. Mai: Peter III. schließt mit Preußen einen Friedens- und Bündnisvertrag.

22. Mai: Durch den Frieden von Hamburg kommt es zum Ende der Kampfhandlungen zwischen Preußen und Schweden.

28. Juni: Peter III. wird gestürzt und ermordet. Seine Nachfolgerin wird seine deutsche Gemahlin Katharina II.

Juni bis September: Bei einem letzten Versuch zur Eroberung Hannovers erleidet Frankreich eine Niederlage und wird von Preußens Verbündeten besiegt.

29. Oktober: Österreich verliert die Schlacht von Burkersdorf gegen Preußen.

3. November: Frankreich und Großbritannien schließen einen Separatfrieden. Zur Verärgerung Friedrichs erfolgt Englands Friedensvertrag ohne Absprache mit Preußen.

1763

15. Februar: Durch den Frieden von Hubertusburg endet der Siebenjährige Krieg. Friedrich kann sich nun in aller Ruhe dem Wiederaufbau seines Reiches widmen, das er als europäische Großmacht etabliert hat. So lässt er in den kommenden Jahren u. a. zahlreiche Sümpfe trockenlegen und Hunderte von Schulen errichten.

1764

31. März: Friedrich schließt mit Zarin Katharina II. ein formales Bündnis ab. Es beinhaltet die Garantie der Grenzen sowie gegenseitige Hilfe im Krieg.

1765

18. August: Nach dem Tod von Kaiser Franz I. tritt Maria Theresias Sohn Joseph II. dessen Nachfolge an.

1770

16. Mai: Maria Theresias jüngste Tochter Marie-Antoinette wird Gemahlin des französischen Thronfolgers Ludwig XVI.

1772

5. August: Durch den Vertrag von Sankt Petersburg teilen Preußen, Russland und Österreich Polen erstmals unter sich auf. Dadurch erwirbt Friedrich Polnisch-Preußen.

1773

30. September: Mit dem Zessionsvertrag kann Friedrich der Große die polnische Lehnshoheit über Preußen, die de jure seit 1466 über das Herzogtum Preußen bestand, beenden.

1774

10. Mai: Nach dem Tod des französischen Königs Ludwig XV. besteigt dessen Enkel Ludwig XVI. den Thron.

1775

19. April: In Lexington beginnt der amerikanische Unabhängigkeitskrieg.

1778

30. Mai: Voltaire stirbt in Paris.

5. Juli: Mit dem Einmarsch von preußischen und sächsischen Truppen in Böhmen beginnt der Bayerische Erbfolgekrieg gegen Österreich. Zwei Tage zuvor hatte Preußen Österreich den Krieg erklärt. Zu nennenswerten militärischen Auseinandersetzungen kommt es jedoch aufgrund erheblicher logistischer Probleme nicht.

1779

12. Mai: Mit dem Frieden von Teschen endet der Bayerische Erbfolgekrieg wieder. Bayern kommt zu dem Pfälzer Kurfürsten Karl Theodor.

1780

29. November: Kaiserin Maria Theresia stirbt. Sämtliche Regierungsgeschäfte werden von Kaiser Joseph II. übernommen.

19. Oktober: Mit der Schlacht von Yorktown erleiden die Briten eine entscheidende Niederlage im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen die amerikanisch-französischen Streitkräfte.

1. November: Mit dem Untertanenpatent wird die Leibeigenschaft in Österreich beendet.

1783

2. September: Im Frieden von Paris erkennt Großbritannien die Unabhängigkeit seiner früheren 13 amerikanischen Kolonien an.

1786

17. August: Friedrich der Große, der sich in seinen letzten Lebensjahren in erster Linie schriftstellerischen und philosophischen Arbeiten gewidmet hatte, stirbt in seinem Sessel auf Schloss Sanssouci. Trotz gegenteiliger Wünsche lässt ihn sein Neffe und Nachfolger Friedrich Wilhelm II. in der Potsdamer Garnisonskirche in einem Staatsbegräbnis beisetzen.

1991

17. August: Mehr als 200 Jahre nach seinem Tod wird der letzte Wunsch des großen preußischen Monarchen erfüllt und der inzwischen an unterschiedlichen Orten aufbewahrte Sarg mit den sterblichen Überresten Friedrichs in der Gruft bestattet, die er einst dafür vorgesehen hatte.